Dossier · Laufend aktualisiert

Die KI-Transparenzpflicht

Von der Ankündigung im Juli bis zum Inkrafttreten am 2. August: EU-Verordnung und Kaliforniens SB 942 verpflichten KI-Anbieter zur Kennzeichnung.

Am 2. August 2026 treten in der EU und in Kalifornien zeitgleich Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte in Kraft. Beckmann.ai kündigte den EU-Termin bereits im Juli an, als die Details zu Artikel 50 der KI-Verordnung und dem Digital Omnibus feststanden.

Am Stichtag selbst zeigte sich, dass Kalifornien seinen eigenen AI Transparency Act (SB 942) bewusst auf denselben Tag verschoben hatte – ein zweiter Rechtsraum mit vergleichbaren, aber eigenständigen Vorgaben. Das Dossier verfolgt, wie beide Regelwerke in der Praxis durchgesetzt werden.

Chronologie

  1. EU AI Act: KI-Transparenzpflichten gelten ab 2. August 2026

    Ab 2. August 2026 gelten EU-KI-Kennzeichnungspflichten: Chatbots und KI-Inhalte müssen erkennbar sein, Verstöße kosten bis zu 15 Mio. Euro Bußgeld.

  2. EU-KI-Verordnung: Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte startet

    Ab dem 2. August greifen EU-weite KI-Kennzeichnungspflichten – zeitgleich verlangt auch Kalifornien ein eigenes Erkennungstool von großen KI-Anbietern.

  3. Anthropic versieht Claude-Antworten mit unsichtbarem Wasserzeichen

    Anthropic markiert Claude-generierte Texte und Bilddateien maschinenlesbar, um die EU-Transparenzpflicht weltweit zu erfüllen.

  4. Anthropic: Nur komplette Neufassung entfernt Claude-Wasserzeichen

    Ein Anthropic-Ingenieur erklärt gegenüber TechCrunch erstmals, wie das Wortwahl-Wasserzeichen funktioniert – und wo es an Grenzen stößt.

  5. Anthropic startet kostenloses Prüfwerkzeug für Claude-Wasserzeichen

    Der neue Content Checker liest C2PA-Metadaten aus Dateien und zeigt, ob Claude sie erzeugt oder bearbeitet hat.