Brian Beckmann

Über

Ich bin Brian Beckmann.

Ich baue KI-Systeme selbst – und übersetze hier, was sie für deine Arbeit bedeuten. Kein Fachchinesisch, keine Werbung: nur was funktioniert, was es kostet und wo es hakt.

Chief of Experiences · The Real Insight GmbH · Frankfurt am Main

Angefangen habe ich 2018 als Web-Entwickler. Es folgten Forschung und Entwicklung bei Siemens Mobility, danach produktionsreife KI-Systeme im E-Commerce – heute verantworte ich als Chief of Experiences bei der The Real Insight GmbH, wie Menschen mit unseren KI-Produkten arbeiten.

Was mich interessiert, ist der Schritt nach der Demo. Ein Prototyp beeindruckt in zehn Minuten – ein System, das jeden Tag zuverlässig, nachvollziehbar und bezahlbar läuft, ist eine andere Aufgabe. Dort entscheidet sich, ob aus einer KI-Ankündigung im Arbeitsalltag etwas wird. Und weil ich diese Systeme selbst betreibe, kann ich einordnen, was sie wirklich leisten – und wo nicht.

Beckmann ist ein Fachmagazin für Künstliche Intelligenz mit zwei Blickwinkeln: tagesaktuelle Nachrichten und Analysen zur weltweiten KI-Entwicklung – und ein Praxis-Ressort, das zeigt, was davon im Büroalltag sofort nutzbar ist, von der Sachbearbeitung bis zur Buchhaltung. Unabhängig, werbefrei, ohne Affiliate-Links. Und wenn etwas nicht hält, was es verspricht, steht das hier.

Werdegang

  1. Chief of Experiences

    Aktuell

    The Real Insight Frankfurt am Main · Remote

    7 Monate

    Vom Bauen von KI-Systemen zum Gestalten von KI-Erlebnissen

    Bei The Real Insight verantworte ich die Human Experience unserer KI-Produkte — die Brücke zwischen der Technologie und den Menschen, die sie benutzen. Mein Anspruch: KI-Systeme sollen nicht nur technisch können, sondern auch verständlich, vertrauenswürdig und an echten Bedürfnissen ausgerichtet sein.

    Nach Stationen in KI-Forschung, Produktions-Engineering und Geschäftsprozess-Automatisierung hat sich mein Fokus verschoben: weg vom Bauen der Systeme, hin zur Gestaltung der Art, wie Menschen mit ihnen arbeiten. Je selbstverständlicher KI im Arbeitsalltag wird, desto weniger geht es darum, intelligente Systeme zu bauen — sondern darum, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI zum Funktionieren zu bringen.

    Ich übersetze neue KI-Fähigkeiten in Produkterlebnisse, die vom Nutzer her gedacht sind, und helfe Organisationen, KI mit Zuversicht einzuführen — bei maximaler Bedienbarkeit, Vertrauenswürdigkeit und wirtschaftlichem Nutzen.

  2. AI Engineer

    HUSATECH Braunschweig · Vor Ort · Vollzeit

    1 Jahr

    Aufbauend auf meiner Zeit in Forschung und Entwicklung bin ich in den E-Commerce gewechselt, um produktionsreife KI-Systeme zu bauen, die echte Geschäftsprozesse automatisieren.

    Ich habe eine maßgeschneiderte API-Schicht für das bestehende ERP entwickelt und seine Funktionen über REST- und MCP-Schnittstellen verfügbar gemacht. Dazu kam die Verantwortung für die komplette Infrastruktur — von der Beschaffung und Konfiguration der Hardware bis zum Betrieb der Produktionsumgebung.

    Auf dieser Grundlage entstanden KI-Workflows, die das Einstellen neuer Produkte vollständig automatisieren, inklusive KI-gestützter SEO-Optimierung. Gemeinsam mit dem Head of SEO habe ich Fachwissen und Best Practices in skalierbare Workflow-Logik übersetzt, damit die Ergebnisse gleichbleibend gut sind. Die Automatisierung senkte die durchschnittliche Zeit pro Produkt von rund zwei Stunden auf acht Minuten.

    Mit der Plattform wuchs auch der Anspruch: Die anfangs in Python und TypeScript gebauten Workflows sind nach n8n umgezogen — so können auch Kolleg:innen ohne Software-Hintergrund KI-Workflows verstehen, anpassen und selbst bauen.

    Neben der Entwicklung habe ich die Geschäftsführung zur KI-Strategie beraten und Mitarbeitende im praktischen Einsatz von KI geschult.

  3. AI R&D

    Siemens Region Hannover–Braunschweig–Göttingen–Wolfsburg

    3 Jahre 2 Monate

    Während des Informatikstudiums habe ich in Forschung und Entwicklung bei Siemens Mobility gearbeitet und dort gemeinsam mit erfahrenen Engineering-Teams ein DSGVO-konformes RAG-System (Retrieval-Augmented Generation) für Unternehmensanwendungen entworfen und entwickelt. Das fiel genau in die Zeit, in der die großen Sprachmodelle aufkamen — ich habe aus erster Hand miterlebt, wie aus Forschungskonzepten produktionsreife Unternehmenslösungen wurden.