Dossier · Laufend aktualisiert

Metas Kamera-Brille und heimliche Aufnahmen

Vom Gerichtsverbot in England und Wales bis zum nachgeschärften Aufnahmelicht: die Debatte um heimliche Aufnahmen mit Metas KI-Brille.

Metas Kamera-Brille steht seit Anfang 2026 im Zentrum einer Debatte über heimliche Aufnahmen im öffentlichen Raum. Auslöser waren Berichte über Personen – häufig Frauen –, die ohne ihr Wissen gefilmt wurden, sowie ein Gerichtsfall, in dem ein Zeuge während seiner Aussage über die Brille gecoacht wurde. Justiz und Aufsichtsbehörden reagieren seither mit Verboten und Prüfungen, Meta mit schrittweisen Software-Updates am Aufnahmelicht der Brille.

Dieses Dossier verfolgt, wie technische Schutzmaßnahmen und regulatorischer Druck einander vorantreiben – vom Trageverbot in den Gerichten Englands und Wales’ über Metas Updates gegen verdeckte und manipulierte Anzeige-LEDs bis zu der von Hamburgs Datenschutzbehörde aufgeworfenen Frage eines Verkaufsverbots in Deutschland.

Chronologie

  1. Meta-Brille: England und Wales verhängen Gerichtsverbot

    Ein Fall aus dem Januar, bei dem ein Zeuge per Brille gecoacht wurde, bringt Englands und Wales' Gerichte dazu, Kamera-Wearables am Eingang einzuziehen.

  2. Meta schließt Aufnahmelicht-Lücke seiner KI-Brille erneut

    Ein Software-Update stoppt Aufnahmen, sobald Nutzer die Anzeige-LED verdecken – Hamburgs Datenschutzbehörde hält ein Verbot in Deutschland für möglich.