Dossier · Laufend aktualisiert

Der LiteLLM-Lieferkettenangriff

Vom kompromittierten Scanner im März bis zum 153-Gigabyte-Datenarchiv im August: Der LiteLLM-Angriff und seine Folgen im Überblick.

Im März 2026 kompromittierte die Gruppe TeamPCP den Sicherheits-Scanner Trivy und schleuste darüber Schadcode in zwei Versionen des KI-Gateways LiteLLM ein, die kurzzeitig auf PyPI verfügbar waren. Fünf Monate später zeigen neue Auswertungen das tatsächliche Ausmaß: Erst bezifferte CloudSEK Mitte August die Zahl betroffener Unternehmen auf über 2500, dann veröffentlichte die Sicherheitsfirma Hudson Rock das zugrunde liegende 153-Gigabyte-Rohdatenarchiv samt weiterer betroffener Konzerne.

Dieses Dossier verfolgt, wie sich der Angriff und seine Aufarbeitung entwickeln – von neu identifizierten Firmen über Reaktionen der Maintainer bis zu Warnungen der Ermittlungsbehörden.

Chronologie

  1. LiteLLM-Angriff trifft über 2500 Unternehmen weltweit

    Ein kompromittierter Scanner öffnete im März die Tür ins offene KI-Gateway LiteLLM – ein neuer Bericht zeigt das Ausmaß der gestohlenen Zugangsdaten.

  2. LiteLLM-Leck: Hudson Rock findet 153-Gigabyte-Archiv mit Zugangsdaten

    Hudson Rock analysiert ein 153-Gigabyte-Datenarchiv aus dem März-Angriff und nennt weitere Weltkonzerne als mögliche Ziele.