Dossier · Laufend aktualisiert

Speicherpreise treiben die KI-Kosten

Von Samsungs HBM4-Aufschlag im Juli bis zu Nvidias Server-Preiserhöhung im August 2026: wie knapper Speicher die KI-Lieferkette verteuert.

Seit Mitte 2026 zieht ein einzelnes Bauteil die Kosten der gesamten KI-Branche nach oben: der Arbeitsspeicher. Weil Rechenzentren, Smartphone- und PC-Hersteller um dieselben Fertigungskapazitäten konkurrieren, haben die drei großen Anbieter Samsung, SK Hynix und Micron ihre Verhandlungsmacht zurückgewonnen und geben höhere Preise an ihre Abnehmer weiter.

Dieses Dossier verfolgt, wie sich die Aufschläge Stufe für Stufe durch die Lieferkette schieben – vom Speicherhersteller über die Chip- und Serverhersteller bis zu den Cloud-Anbietern und deren Geschäftskunden. Offen bleibt die entscheidende Frage: An welcher Stelle der Kette bleiben die Mehrkosten hängen, und ab wann werden sie für Unternehmen bei den Preisen für KI-Dienste sichtbar?

Chronologie

  1. Samsung erhöht KI-Speicherpreise um bis zu 20 Prozent

    Knappe Fertigungskapazitäten für HBM4-Chips lassen die Preise für KI-Speicher steigen – Analysten erwarten bis 2027 eine deutliche Verteuerung.

  2. Nvidia erhöht Preise für KI-Server um mehr als 15 Prozent

    Wegen stark gestiegener Speicherchip-Preise werden Nvidias KI-Server für Rechenzentren ab 2027 spürbar teurer – Kunden wurden bereits informiert.